GSMA hat den „Mobile Net Zero Report 2024“ veröffentlicht. Der Klimaschutz bleibt für die Mobilfunkbranche eine der wichtigsten Prioritäten. Im Jahr 2019 setzte sich die Mobilfunkbranche das Ziel, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen und war damit eine der ersten Branchen weltweit, die sich ein derart ehrgeiziges Ziel gesetzt hat. Im Jahr 2023 schlossen sich weitere Mobilfunknetzbetreiber der GSMA Climate Action Task Force an. Mobilfunkbetreiber sind Vorreiter bei der proaktiven Verpflichtung zur freiwilligen Einhaltung von Klimazielen. Im vergangenen Jahr haben acht Betreiber neue kurzfristige Ziele bei der Initiative „Science Based Targets“ eingereicht. Damit steigt die Zahl der Betreiber auf insgesamt 70, die fast die Hälfte aller Mobilfunkverbindungen weltweit abdecken. 53 Betreiber haben sich außerdem dazu verpflichtet, Netto-Null-Emissionsziele zu erreichen. Die 70 Mobilfunknetzbetreiber, die im Jahr 2023 gegenüber CDP ihre Daten offenlegten, decken mehr als die Hälfte aller weltweiten Mobilfunkverbindungen ab; im Jahr 2022 waren es noch 67. Darüber hinaus zeigten die aus den Nachhaltigkeitsberichten von neun großen Betreibern erhobenen Daten, dass die gesamte Offenlegungsabdeckung 80 % erreichte. Auch die Qualität der Offenlegungen hat sich verbessert: Im Jahr 2023 erhielten rekordverdächtige 19 Betreiber die Bewertung A. Mehr als ein Viertel der Betreiber, die gegenüber CDP Offenlegungen vornahmen, erhielten die Bewertung A. im Jahr 2023 lag dieser Anteil nur noch bei 1,5 %. Drei Viertel der CO2-Emissionen der Mobilfunkbranche stammen aus ihrer Wertschöpfungskette. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, die Lieferkette und die Kunden einzubinden. Die betriebsbedingten Emissionen gingen zwischen 2019 und 2022 in den meisten Regionen zurück, in Europa war ein Rückgang um 50 % zu verzeichnen. In Nordamerika, Lateinamerika sowie im Nahen Osten und Nordafrika konnten die Betreiber ihre Emissionen um 20 bis 30 % senken. Trotz der steigenden Nachfrage nach Daten und Konnektivität sind die Betriebsemissionen dank Fortschritten bei der Energieeffizienz und bei erneuerbaren Energien gesunken. Der weltweite Internetverkehr hat sich zwischen 2019 und 2022 mehr als verdoppelt, wobei die Zahl der mobilen Verbindungen um 7 % zunahm. Angaben der Betreiber zufolge wird die Energieintensität der Datenübertragung zwischen 2019 und 2022 jährlich um durchschnittlich 10–20 % sinken. Erneuerbare Energien spielen bereits eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der Emissionen der Mobilfunkbetreiber und sind für ein Drittel der zwischen 2021 und 2022 erwarteten Reduktionen verantwortlich. Die Betreiber, die dem CDP ihre Angaben zufolge im Jahr 2022 gemacht haben, kauften 50 TWh Strom aus erneuerbaren Energien. Das entspricht einem Drittel ihrer gesamten Stromeinkäufe; 2019 waren es nur 14 %. Ohne diese erneuerbaren Energiequellen dürften die betriebsbedingten CO2-Emissionen im Jahr 2022 um schätzungsweise 15 Millionen Tonnen steigen. |
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