Musks Stäbchen „greifen“ die Rakete: eine Weltraumversion eines Greifautomaten

Musks Stäbchen „greifen“ die Rakete: eine Weltraumversion eines Greifautomaten

Sie kennen den Greifautomaten, oder? Sie werfen eine Münze ein und betätigen die „Greifer“ des Automaten, um eine kleine Puppe zu greifen. Wenn Sie es fangen, können Sie es glücklich mit nach Hause nehmen. Wenn Sie es nicht fangen, müssen Sie es erneut versuchen. Können Sie sich einen extragroßen Greifautomaten vorstellen, der aber keine Puppen, sondern Raketen greift?

Musk und seine Raketenstäbchen

Die Idee stammt vom Tech-Mogul Elon Musk, einem der tüftlerischsten Menschen der Welt. Sein Unternehmen SpaceX ist auf Raketen und Raumfahrzeuge spezialisiert. Es schickt nicht nur Satelliten ins All, sondern plant auch, Menschen in Zukunft Reisen zum Mars zu ermöglichen! Um Raketenstarts billiger und umweltfreundlicher zu machen, hat er sich eine neue Methode zur Bergung von Raketen ausgedacht: Man fängt sie mit „Stäbchen“!

Am 13. Oktober 2024 gelang es Musk erstmals, mit dem Roboterarm des Startturms eine Trägerrakete in der Luft einzufangen und zu bergen.

Warum mussten die Rockets „eingeklemmt“ werden?

Normalerweise fällt nach dem Start einer Rakete die erste Stufe – die sogenannte „First Stage“ – nach Abschluss ihrer Mission zur Erde zurück. Wenn die Rakete direkt ins Meer fällt, wird sie zerstört, was sowohl verschwenderisch als auch umweltschädlich ist. SpaceX hat eine intelligentere Methode entwickelt, mit der die Rakete zur Startrampe zurückfliegen, perfekt landen und dann erneut verwendet werden kann, genau wie ein Flugzeug wiederholt starten und landen kann.

Allerdings reicht es nicht, die Rockets einfach „standhaft stehen zu lassen“! Wäre es nicht großartig, wenn man Raketen präziser und sicherer landen lassen könnte? Also hat Musk dieses „Raketen-Essstäbchen“-Gerät erfunden!

Wie funktionieren Raketen-Essstäbchen?

Man kann sich Rocket Chopsticks als zwei riesige Roboterarme vorstellen, die auf beiden Seiten der Startrampe installiert sind, wie zwei flexible „Essstäbchen“. Wenn die Rakete ihre Mission erfüllt hat und zur Erde zurückkehrt, passt sie automatisch ihre Fluglage an und fliegt langsam in Richtung Himmel über der Startrampe. Sobald die Rakete sich der Startrampe nähert, werden die beiden Roboterarme präzise ausgefahren und klemmen die Rakete vorsichtig fest, wie Essstäbchen Knödel festklemmen. Dadurch kann sie stabil auf der Startrampe landen, ohne dass sie selbst landen muss.

Die Wissenschaft dahinter

Bei diesem Gerät handelt es sich eigentlich um eine hochtechnologische „Krallenklauenmaschine“. Es basiert auf mehreren wissenschaftlichen Prinzipien:

(1) Genaue Berechnung: Der Roboterarm muss die Fluggeschwindigkeit, Richtung und Höhe der Rakete berechnen und seine Position rechtzeitig anpassen, um sicherzustellen, dass die „Stäbchen“ die Rakete fangen können. Es ist genau so, als ob die „Klaue“ eines Greifautomaten auf den Kopf der Puppe zielen müsste.

(2) Lageregelung: Bei der Landung muss die Rakete ihren Winkel und ihre Geschwindigkeit anpassen, um langsam und gerade nach unten „gleiten“ zu können. Genau wie beim Basketballwerfen müssen Sie den Winkel und die Kraft Ihres Arms kontrollieren, um sicherzustellen, dass der Ball in den Korb geht.

(3) Feedback-System: Sowohl die Rakete als auch der Roboterarm sind mit Sensoren ausgestattet, die schnell auf Umweltveränderungen reagieren können. Weicht die Rakete geringfügig von der geplanten Umlaufbahn ab, korrigiert das System dies sofort, um ein perfektes Andocken an die „Stäbchen“ zu gewährleisten.

Was sind die Vorteile?

(1) Kosten senken: Raketenstäbchen können Raketen sicherer und schneller wiederherstellbar machen, was die Kosten für die Herstellung neuer Raketen erheblich senkt. Bei jedem Raketenstart können Sie viel Geld sparen!

(2) Umweltschutz: Das Recycling von Raketen spart nicht nur Geld, sondern schont auch die Umwelt. Da Raketen wiederverwendet werden können, wird verhindert, dass große Mengen weggeworfener Raketenfragmente ins Meer fallen, was die Umweltverschmutzung verringert.

(3) Verbesserte Effizienz: Diese „Essstäbchen“ können die Vorbereitungszeit für einen Raketenstart verkürzen und beschleunigen. Wir werden mehr Raketenstarts erleben und der Tag, an dem wir zum Mond und zum Mars fliegen, wird nicht mehr allzu fern sein!

Zukünftige Möglichkeiten

Man kann es sich vorstellen: Vielleicht wird es in Zukunft mehr „Essstäbchen“ geben, um verschiedene Flugzeugtypen und sogar bemannte Raumschiffe zu fangen. Diese „Raketenstäbchen“-Technologie wird die Weltraumforschung nicht nur bequemer und billiger machen, sondern uns auch schneller ins Universum befördern.

Wenn Sie also das nächste Mal vor einem Greifautomaten versuchen, eine Puppe zu greifen, denken Sie an das Paar riesiger „Raketen-Stäbchen“ – sie sind die Hoffnung der Menschheit auf die Erfüllung ihres Weltraumtraums und führen uns zu einem noch aufregenderen Sternenmeer!

Quelle: Chongqing Radio Science Popularization Experience Center

Prüfungsexperte: Yang Wenyan

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