Google Brain Director: Künstliche Intelligenz wird zu einem fortschrittlicheren Cloud-Computing

Google Brain Director: Künstliche Intelligenz wird zu einem fortschrittlicheren Cloud-Computing

Pekinger Zeit, Morgennachrichten vom 9. März: Bevor der Kampf zwischen AlphaGo und Lee Sedol beginnen sollte, stellte Jeff Dean, leitender Forscher bei Google Research und Leiter des Google Brain-Teams, auf einer Pressekonferenz im Four Seasons Hotel in Seoul, Südkorea, die künstliche Intelligenztechnologie von Google vor. Er sagte, dass die maschinelle Intelligenz von Google enorme Veränderungen und immer mehr Möglichkeiten mit sich gebracht habe und dass künstliche Intelligenz zu einem Cloud-Computing- Dienst auf höherer Ebene geworden sei.

Auf der Pressekonferenz stellte Dean die Google Cloud Vision API vor, die Google für Entwickler geöffnet hat, und TensorFlow, ein Open-Source-Tool für künstliche Intelligenz für Entwickler. Durch Ersteres können Entwickler die Bilderkennungstechnologie von Google auf ihre eigenen Produkte anwenden, während Letzteres seit seiner Veröffentlichung im November letzten Jahres zum führenden Repository für maschinelles Lernen auf GitHub geworden ist.

Dean sagte, dass das von Google mithilfe neuronaler Netzwerke erstellte Datenanalysemodell in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt werden könne, etwa in der Bilderkennung, Spracherkennung, Übersetzung und sogar in der Medizin- und Robotikbranche.

Der Grund, warum Google seine Ressourcen für künstliche Intelligenz für Entwickler geöffnet hat, liegt darin, dass das Unternehmen eine steigende Nachfrage nach Produkten im Bereich künstliche Intelligenz feststellt. Dean sagte, dass die künstliche Intelligenz hier eine riesige Chance darstelle. Deshalb habe Google entsprechende Tools bereitgestellt, mit denen Entwickler ihren Produkten auf bequemere Weise künstliche Intelligenzinhalte hinzufügen könnten.

Auf die Frage von Reportern, ob künstliche Intelligenz wie Cloud Computing die zukünftige Geschäftsplattform von Google sein werde, sagte Dean, dass die von Google bereitgestellte künstliche Intelligenz tatsächlich bereits in der Cloud Computing-Plattform von Google vorhanden sei und dass es sich bei diesen Funktionen um fortgeschrittenere Funktionen handele, die auf der Grundlage von Datenanalysen bereitgestellt würden.

Die Datenanalysefunktionen der Google Cloud Platform haben bereits das Interesse des Musik-Streaming-Dienstes Spotify geweckt. Letzten Monat kündigte das Unternehmen Pläne an, einige seiner Server vom Cloud-Computing-Dienst AWS von Amazon auf die Google Cloud Platform zu migrieren. Spotify gab an, der Hauptgrund für die Migration seien die Big-Data-Analysefähigkeiten von Google. Das Streaming-Unternehmen kann die Datenanalysetechnologie von Google nutzen, um seine eigene Musik-Empfehlungsmaschine anzupassen.

Die Cloud-Computing-Dienste von Google hinken denen von Amazon und Microsoft schon lange hinterher. Im Februar stellte der Analyst der Deutschen Bank, Karl Keirstead, fest, dass die Cloud-Computing-Plattform von Google im sogenannten Public-Cloud-Markt bereits den dritten Platz einnimmt und weit hinter Amazon und Microsoft zurückliegt.

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